Wind-Energie

Natürlich gewonnene Energie ist mir eine Herzensangelegenheit. Auch Windenergie. Wenn ich von Nord oder Süd auf den Taunuskamm blicke, versuche ich mir immer wieder vorzustellen und auszurechnen, welch ungeheure Energie sich Tag für Tag über den Taunuskamm wälzt. Wahrscheinlich genug, um ganz Rhein-Main mit Elektrizität zu versorgen. Und dann stelle ich mir vor, wie es sein wird, wenn wir diese Energie in nicht allzu ferner Zeit auch speichern können.

Ich habe meine Gedanken zur Windkraft schon einmal in einem kleinen E-Book zusammengestellt. Es ist noch nicht fertig, zeigt aber schon auf, welches Potential in Windkraft steckt und wie windig die Argumente gegen Windkraft sind.

Natürlich Energie 5

Windräder, Landwirtschaft, Kultur und Natur gehören zusammen

Der Taunus hat mit seiner geografischen Lage quer zur Hauptrichtung des von Nordwest bis Südwest kommenden Winds das Potential, den Energiebedarf der Region komplett mit Windkraft zu erzeugen. Eine Reihe von Windrädern dreht sich schon und erzeugt Rad für Rad den Strombedarf von etwa 3000 Menschen bzw. ca. 1000 Haushalten.

Da ist es schwer zu verstehen, dass sich immer Leute zusammenfinden und mit wenig greifbaren Gründen gegen Windkraft agieren.  Was ist denn die Alternative? Strom aus Kohle? Strom aus Atomkraftwerken? Da sind mir die sich kaum hörbaren drehenden Windräder tausendmal lieber.

Wie man Windräder sieht, ist eine Frage der Perspektive

Und die Vor-Urteile ?

Windräder sind leiser als der vorbeifahrende Autoverkehr, störende Schatten werfen Windräder nur bei tiefststehender Sonne in einigen Abendminuten und an späten Wintertagen, Vögel werden nicht, wie gerne dargestellt, am laufenden Band geschreddert, Wild lässt sich nicht stören und der Infraschall spielt allenfalls im unmittelbaren Umfeld der Windräder eine Rolle.

Wir könnten uns da mal an unserer nördlichsten Kreisgemeinde Mengerskirchen und am www.windpark-mengerskirchen.de ein Beispiel nehmen. Die gehen ganz rational mit ihren Windrädern um, kommunizieren den Stromgewinn rund um die Uhr online und  freuen sich über die halbe Million Euro, die sie jährlich mit ihren drei Windrädern einnehmen. So geht es auch!

Windräder und Schattenwurf

Der Schattenwurf von Windrädern ist zeitlich sehr begrenzt lästig  Über die meiste Zeit des Tages und des Jahres fällt der Schatten unmittelbar auf die Umgebung. Nur abends, wenn die Sonne untergeht und im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, tangieren Schatten für wenige Minuten ( weil die Sonne wandert) einzelne Wohn-Objekte.

Wie kurz die Schatten im Sommer fallen seht ihr hier auf dem Bild. Noch besser sehr ihr das, wenn ihr bei Google Maps Laubuseschbach oder Blessenbach aufsucht. Auf den Luftbildern könnt ihr die Wechsel und Lagerplätze der Wildtiere unter den Windrädern sehen. Die halten sich da unbeeindruckt auf und lassen bei laufendem Betrieb das Getreide schmecken.