Im Taunus

In meiner www.hessensafari.de stelle ich auch den Taunus als eine der vielfältigen Landschaften Hessens vor.

Die alte Ansichtskarte schickte mir Roland Vogt aus den USA:
Mit freundlichen Grüßen aus den USA, , Roland Fogt, St. Charles Missouri

Die Grundsteinlegung für den Turm erfolgte in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. am 7. Juli 1901 und die Einweihung am 12. Oktober 1902. Die originale Urkunde zur Grundsteinlegung auf Karton wird im Kreisarchiv in Bad Homburg vor der Höhe aufbewahrt.[3] Die Baukosten in Höhe von 100.000 Mark wurden durch Spenden aufgebracht. Ursprünglich trug der Turm auf seinem Dach einen fast drei Meter hohen Reichsadler.[4] In den 1930er Jahren ersetzte man den Adler durch eine leuchtturmartige Befeuerung, die Flugzeugen als Orientierungshilfe diente.

Am 2. Dezember 1943 rammte in dichtem Nebel ein deutsches Militärflugzeug auf dem Weg von Erfurt nach Frankfurt am Main den Feldbergturm. Der austretende Kraftstoff entzündete dabei die Holzverkleidung des Turms, der vollständig ausbrannte. Bei diesem Unfall verloren elf Menschen ihr Leben.[5] An das Unglück erinnert die Grabplatte von Sofie Müller, die seit 2017 am Turm angebracht ist. Sofie Müller, die Ehefrau des damaligen Turmwärters, war eines der elf Todesopfer und wurde in einem Ehrengrab auf dem alten Friedhof in Niederreifenberg beerdigt. Nach der Auflösung der letzten Gräber 2017 wurde ihre Grabplatte an ihrem Sterbeort angebracht.[6]

Im Jahr 1949 wurde der Aussichtsturm – mit auf seiner Spitze befindlichem Antennenträger für die UKW-Frequenz des Hessischen Rundfunks – wieder errichtet. Damit wurde er ein Teil der Sendeanlagen auf dem Großen Feldberg. Der Antennenträger ist heute eine Reserveanlage.[7]