Das Weiltal

Fangen wir mit dem Weiltal oben an. Nur wenige hundert Meter unterhalb des Großen Feldbergs (878 m) entspringt die Weil als unscheinbares Rinnsal im Berghang.

Die Feldbergtürme und das Gipfelkreuz
Das Feldberg-Plateau mit den 3 Türmen
Der Brunhildisfelsen auf dem Großen Feldberg
Grundmauern des alten Römerkastells „Vilina“ am Fuße des Großen Feldbergs
Staats-Domäne Eichelbacher Hof bei Hasselbach
Pfarrhaus, Kirche und Kirchturm von Rod an der Weil, Gemeinde Weilrod
Rod an der Weil , gesehen von der Linde auf dem Platz vor dem Kirchturm
Der Kennel – das wohl einzige Aquädukt im Taunus am Zusammenfluss von Weil und Wiesbach

Weitere Bilder bis runter zur Mündung der Weil in die Lahn folgen.

Die Weil ist knapp 40 Kilometer lang. Vor Jahren habe ich einmal mit Schülern aus dem 4. Schuljahr die Fließgeschwindigkeit der Weil bei mittlerem Wasser gemessen. In Weilmünster an der Fußgängerbrücke vor der Schule betrug die bei dem damaligen Wasserstand 6 Kilometer in der Stunde. Nachgerechnet hat das Wasser der Weil an diesem Tag binnen 6-7 Stunden die Mündung in die Lahn erreicht. Nach starken Regenfällen fließt das Wasser sicher noch schneller, in Trockenzeiten aber auch deutlich langsamer.

Ganz schön viel Wasser

Wenn wir den Einzugsbereich der Weil links und rechts mit insgesamt 5 Kilometern annehmen und diesen Wert mit 40 Längenkilometern malnehmen, errechnet sich da ein Einzugsbereich der Weil von etwa 200 qkm bzw. 200 Millionen Quadratmetern. Bei einem jährlichen Niederschlag von rund 0,7 cbm je Quadratmeter, sind das summa 140 Millionen Kubikmeter Niederschlag jährlich im Einzugsbereich der Weil. Ganz schön viel. Da fällt es schwer, zu verstehen, dass die höchstgelegene Gemeinde im Weiltal im Sommer mit Wassernot zu kämpfen hat. Hier heißt es nachdenken und dann umdenken.